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Historische Innenstadt
- Die Stadt Springe blickt auf eine über 900jährige
Geschichte zurück. Viele Bauwerke erinnern an
unterschiedliche Zeitepochen der
Vergangenheit. Der Marktplatz im Zentrum, die
gute Stube von Springe, ist umgeben von
schmucken Fachwerkhäusern. Der
"Ratsnachtwächter Heinrich"
(geschnitzter Holzwegweiser) wacht noch heute
über das Geschehen der Stadt und zeigt den
Besuchern der Stadt den rechten Weg. Immer
wieder öffnen sich Durchblicke in kleine
Gassen und Höfe. Die Verbindung von alter und
neuer Bebauung fügt sich harmonisch ins Bild.
Der
historische Stadtkern weist gut erhaltene
niedersächsische Fachwerkbauten auf.
Beachtenswert ist das Haus Peters (linkes
Foto) am Markt. Es wurde ab 1619 als giebelständiges
niederdeutsches Hallenhaus mit Utlucht im Stil
der Weserrenaissance gebaut. Es ist reich mit
Schnitzwerk und einer lateinischen Inschrift
versehen. Davor befindet sich der
Marienbrunnen mit der Holzleserin, die daran
erinnert, dass in der vergangenen Zeit in der
staatlichen Forst nur soviel Leseholz
gesammelt werden durfte, wie man in der Kiepe
tragen konnte.
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Den wesentlichen Abschluss des
Marktes bildet das 1638 - mitten im dreißigjährigen
Krieg - erbaute Rathaus, der heutige
Ratskeller. Interessant ist die Steinplatte
neben dem Oberlicht der Tür mit dem
Stadtwappen und vier menschlichen und
tierischen Masken. Gegenüber befindet sich
das Gebäude des heutigen Amtsgerichts, ein spätbarockes
Herrenhaus aus dem Jahre 1775.
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Springe bietet als staatlich
anerkannter Erholungsort den Gästen und
Einwohnern eine angenehme Atmosphäre zum
Verweilen. Nach einem Einkaufsbummel
durch zahlreiche Boutiquen und Fachgeschäfte
laden hübsche Restaurants zum Rasten und
Erholen ein. An warmen Tagen beleben viele
Straßencafès und Außenplätze das
Stadtbild. In der Fußgängerzone Zum Oberntor
erklingen, zur jeweiligen Jahreszeit passend,
verschiedene Melodien vom Glockenturm. Das
Glockenspiel ertönt täglich 5 Minuten vor
9, 12, 15 und 18 Uhr.
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