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Vorkaufsrecht: Inanspruchnahme

Allgemeine Informationen

Die Stadt Springe besitzt zur Sicherung und Verwirklichung ihrer Bauleitplanung ein Vorkaufsrecht. Dieses umfasst beispielsweise Grundstücke im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, wenn das fragliche Grundstück im Bebauungsplan für öffentliche Nutzungszwecke vorgesehen ist.

Verfahrensablauf:

Der Grundstücksverkäufer ist verpflichtet, den Abschluss eines Kaufvertrags unverzüglich der zuständigen Stelle mitzuteilen. In der Regel wird dies durch den beauftragten Notar vorgenommen. Die Stadt Springe hat dann zwei Monate Zeit, ihr Vorkaufsrecht (durch Abgabe einer entsprechenden Erklärung) auszuüben. Macht sie von ihrem Vorkaufsrecht keinen Gebrauch, stellt sie auf Antrag ein so genanntes Negativattest aus.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei der Stadt Springe. Ansprechpartner nebenstehend.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren entsprechend der Verwaltungskostensatzung an. Diese liegen derzeit bei 30,00 € und sind vom Käufer zu tragen.

Welche Fristen muss ich beachten?

Der Abschluss eines Kaufvertrags ist durch den Grundstücksverkäufer unverzüglich mitzuteilen.

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